VondenkeidenschaftenundGemüthsbew.247
solche Menge Speisen nicht verdauen und aus demKörper vermöge ihrer schwachen Naturkräftch wiederfortschaffen können; daraus entspringen sodann, wieaus einer Quelle, stets allerlei Unpäßlichkeiten.
Die Alten sahen diese Regel, nämlich die Diätnach Verhältniß der Bewegung einzurichten, inRücksicht auf die Erhaltung der Gesundheit, als dievornehmste der ganzen Heilkunst an.
Indessen halt' ich doch noch eine Warnung fürnöthig. Wenn jemand entweder wegen einer siar«ken Tagereise oder sonst heftigen ieibesbewegung ei-ner unmittelbaren Erholung bedarf; so lasse man ihnnur leichte Kost, die gut zu verdauen ist, und etwasschwaches, warmes Getränke zu sich nehmen : dennharte und schwere Kost und starkes Getränke würdendas durch Bewegung erregte Fieber'nur, noch ver-mehren, und dadurch eher den Körper und dieiebens«traft schwächen, als stärken.
Ueberdieß muß ich auch noch anmerken', daß esallzeit gefährlich ist, eine lange sortgesetzte und ge>wohnte iebensart plötzlich zu ändern, oder von einemExtrem aufs andre zu fallen; vorzüglich wenn es diesechs nothwendigen und zum ieben erforderlichen Din«g« betrist, von denen nm bisher gehandelt haben.
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Dritter
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