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Diätetik vorzüglich für Studierende
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246 2. Abschnitt. 6. Kapitel.

Nachdem wir nun die sechs nicht natürlichenoder besser, die zum ieben nothwendigen Dingenebst den für jedermann nöthigen, vorzüglichsten Ge-sunoheitsreqeln erwogen haben; so halten wir dochnicht für unnöthig, noch eine wichtige beizufügen »rvl-che zwei von den sechs Regeln überhaupt betrist,und zugleich den Emfiuß zeigt, welchen sie auseinan»der in Rücksicht auf die Gesundheit haben.

Diese Regel ist folgenden Inhalts:

Unsre ieibesbewegung muß immermit unsrer Diät in einem genauen Ver-Haltnisse stehen, und so wieder umge-kehrt muß unsre Diät sich wie unsre lei«besübung verhalten *).

Personen, welche maßige und beständige Bewe-gung haben, können große Mahlzeiten thun und eineMenge Speisen verdauen, ohne ihrer Gesundheit zuschaden, weil durch ihre Bewegung das, was sichauch Ueberfiüßiges anHausen wollte,, wieder fortge-schaft wird; schwächliche Personen aber, die nurleicbte und wenige oder gar keine Bewegung Haben,können auch nicht ohne den größten Schaden ihrerGesundheit so große Mahlzeiten thun, weil sie eine

solche

') Wer reichliche und gut nährende MMzeiten thut,und viel trinkt, muß sich auch kräftige Motion mruche», und umgekehrt, wer nicht viel Bewegung ha»ben k,mn, muß. um der Gesundheit willen, seinEs»sen und Trinken sparsamer einrichten,

Anm. des Utbers.