234 2. Abschnitt. 4. Kapitel.
vorgegangenen Handlungen enthalten; so zeigen siepichts schlimmes, sondern vielmehr einen guten Ge«
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ein: ferner muß in den über dem obern Stücke des Bettesfreien Theil des Betttuchs eine mit Pferdehaarim Sommer, (im Winter mit Federn,) derb ausge»stopfte Wulst, welche die Breite des Bettes und dieStärke von ohngesähr «in« halben Elle hat, einge«wickelt, und das auf beiden Seiten zum Kopfe nochübrige Betttuch ebenfalls unter das Deckbett» fest umtergestopft werden. Will man aber ein mit Stahl«federn bereitetes Ruhebette zum Schlastager bestimmen,so darf man nur auf dasselbe ein Unterbette und ei-ne Wulst zum Kopfe auf beschrieb«, Art legen; so istdas Bette zum Frühaufstehen und gesunden Lager amschicklichsten eingerichtet. Zum Bedecken wählt manim Sommer eine mit Baum-oder Schafwolle durch»nähere kattunene oder seidene Decke, die allezeit einehalbe Elle über die Füße herab gehen muß, um siedarein zu schlagen, und welche in ein feines leichtesBetttuch eingenähet wird. Im Winter oder in sehrkalten Frühlinqs . oder Herbstnächte» kann die Be«deckung auch wohl aus einem höchst leichten Pflaum-federn, oder Eiderdunem Bette bestehen. Dieß Lagerdarf auch nicht sehr abhangig gegen die Füße, son«dern muß fast ganz gerad' aus, wie ein Sopha oderRuhebette gemacht seyn, und die Lage so darauf ge»nommen werden, daß man sich auf eine Seite, (ambesten auf die rechte,) meist gerade mit etwas ge<trümmten Schenkeln und über einander geschlagenenArmen und mit dem Kopf auf die Wulst legt, unddie Füße in die Bettdecke einschlägt. Auf dem Nü»cken einzuschlafen, muß man sich nie gewöhnen, weilvielerlei Unbequemlichkeiten und leichtlich schwere Trau,me daraus zu erfolgen pflegen. Die Erfahrung lehrttäglich, daß Gelehrte in diesem Kapit»! der Diätam meisten sündigen. Auf einem solchen Lager, nebstden gehörigen Eigenschaften eines Schlafgemachs,wir desder Gesunde gewiß nie verschlafen, sondern gemei?niglich nach Verlaus von sechs Stunden, selten spä<
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