,2o 2. Abschnitt. lo. Hauptstück.
Falle müssen wir Acht haben, ob bei Wiederholungdes nämlichen Umstandes auch dieselben Wirkungenerfolgen; wenn'dieß nicht geschieht, so sind wir völligüberzeugt, daß jenes Uebeldestnoen ein blos zufälli-ger Umstand, und nicht durch das, was wir thaten,verursacht worden war.
Wer, was ich hier bemerke, gehörig beobachtet,wird, wenn er gesund, obgleich von schwächlicherConstitution ist, keine Gelegenheit bekommen, einenArzt zu fragen, was er essen oder trinken, wenn,oder wie viel er sich Bewegung machen, und andreDings mehr thun soll.
Viele sind so äusserst schwach, und'zu ihrem Nach»theil von diätetischen Vorurtheilen eingenommen, daßsie um alles in der Welt die Perordnung ihres Arz«tes nicht übertreten möchten, wenn sie auch für Hun«ger oder Durst verschmachten sollten; und es giebtmit unter Aerzte, welche alle Dinge so genau bestim-men, als ob sie die Kräfte des Magens nach derW<uge abgemessen und mathenuitisch berechnet hätten.Ein Putient sollte auf Verordnung seines Arztes nureine bestimmte Anzahl Spaziergunge im Zimmer aufund ab machen, unglücklicher Weise aber hatte manvergessen, ob es die Queere oder die iänge des Zimmersgeschehen sollte, der gewissenhafte Kranke war alsogenöthigt, zu seinem Arzte zu schicken, um gen ue Ve«lehrung deßhalb einzuholen. Indessen bin ich kein
Feind