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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverlaßigkeit der Heilkunde. »7

der Mittagssonne am Tage erhitzt, ohne im minde«sien von seiner gesunden Beschaffenheit etwas zu ver«lieren. Eben dasjenige Wasser, welches zur Win-terszeit gefroren, kann mit dem nämlichen Erfolg,wenn es wieder aufgethauet ist, als wie zuvor,getrunken werden.

Weine, die über hohe Gebirge gebracht zu wer-den pfiegen, werden auf denselben sehr heftig abgekäl«tet, und dann wieder in den Thalern auf ihrem Wegeeben so stark durchhitzt, ohne daß sie das Mindestean ihrer Güte verlieren»

Auf diesen Beweisgrund haben Einige, die dochfür gute Physiker gehalten werden wollen, um gleich»wohl ihre schulgerechte Gelehrsamkeit oder Schwaz«haftigkeit zu zeigen, folgendes geantwortet. Siesagen nämlich, daß die Kalte in den von uns ange-führten Beispielen von natürlicher, aber von heftige»rer Art sey, wenn sie das mit Schnee oder Eis durch«srorne Wasser beträse. Allein dieß ist eine ohne Be-dacht und, ich möchte lieber sagen, ohne daß sie sichselbst verstehen, gemachte Einwendung. Wenn dasmit Eis oder Schnee gefrorne Wasser mit Heftigkeitangreifend ist, so muß das Gefrieren desselben in ei«nem Flusse durch die Kälte der Atmosphäre demselbenin seiner Wirkung völlig gleich seyn, da das wirken-de Mittel dasselbe ist : nämlich der mit dem Schneevereinigte oder in der lust zersireuete Salpeter. Wird

H 3 Wein

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