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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverläßiqkeit der Heilkunde. 1Q5

hin und wieder in seinen Stritten, da'; die gesundeBeschaffenheit der Jahreszeiten gar nicht von irqendeinigen solchen Umständen abhienge, welche von un-sern Sinnen bemerkt werden könnten. Indem er vonder Pest, die zu london 1665 und 66. aufbrach, re«det, zeigt er offenbar, daß es unmöglich sey, dieBe«schasfelcheit und den Zustand der Atmosphäre, wodurchsie der Gesundheit so gefährlich würde, a priori ein«zusehen, und lacht nur über den Stolz derer, welchesich einbilden, die natürlichen Ursachen dieser und vie-ler andern Naturbegebenheiten vollkommen zu ent«decken.

Hieraus nun laßt sich schließen, daß uns blosdie Erfahrung belehren kann, welches iand gesundoder gefährlich zu bewohnen ist. Es verhält sichmit dem Klima fast eben so, wie mit der Nahrung,nämlich, daß schwerlich ein einziges so gut gefundenwird, daß es jedermann gut zusagte, o?er irgend ei»nes so schlimm, daß nicht jemand darin leben könnte.Und eben dieß läßt sich auch von einzelnen Gegendenin einem und eben demselben iande, so wie auch vonden verschieonen Wohnungen im nämlichen Hausesagen; wiewohl ich gar nicht in Abrede bin, daßstillstehende Wasser, sumpfichte Gegenden und Mo-räste, welche den Dunstkreis mit schädlichen Dünstenüberladen, der Gesundheit höchst nachtheilig sind.

Die Beobachttina, hat mich gelehrt, daß unterder Feuchtigkeit, die blos aus der Erde aussteigt, eingroßer Unterschied Statt findet, in Vergleichung mit

G 5 der.

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