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de Beschaffenheit des Himmelsstriches beweisenkann.
Ich sage mit gutem Vorbedachte: die scheinbareReinigkeit der iuft, welche darin besteht, daß sie vonDünsten oder andern bemerkbaren Ausdünstungen freiist, da aber die Atmosphäre durch andre nnmerklicheTheilchen, odschon der Himmel im höchsten Gradehelle ist, verdorben werden kann. Dieß ist öftersder Fall bei ansteckenden Seuchen, welche doch ohneallen Widerspruch von der Ansteckung der iust ab-hängen.
Wenn die Pest Jahre lang in einem 'iande gras«sirt, besonders in einem solchen, das stets einen hei»lern Himmel hat; so müssen in so geraumer Zeitviele Tage vorkommen, wo nicht das geringste Wölk-chen zu sehen ist, und doch geht die Ansteckung immer-fort, und dieß zwar im Sommer, wenn die iuftamHellesten gefunden wird.
Sydenham bemerkte viele Jahre, wo epide-mische Krankheiten herrschten, nicht, daß sich die min-deste Verschiedenheit in deriuft, die unsern Sinnenmerklich gewesen wäre, geäußert hatte. Er bemerk-te auch gewisse Jahre, welche denselben in Ansehungher schen^er Seuchen ähnlich waren, ohne daß er da-durch wäre in Stand gesetzt worden, eine feste Regelzu geben, nach welcher man in Rücksicht auf dieBeschaffenheit der iuft die Ansteckung beurtheilenkönnte. Dieser berühmte Arzt erzählt uns daher
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