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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverläßigkeit der Hellkunde, wz

ke beschwert wird. Allein Bayle zieht (in seinenphilosophischen Vorlesungen im Ersten Theil Seite502.) den Schluß daraus, daß die Atmosphäre vonMadrit schlecht sey, und schreibt diese Wirkung denvielen flüchtigen, scharfen, alkalischen Salzen zu,welche die iuft anfüllten, und daher eine allzugroßsFlüßigkeit des Blutes und andre Zufalle, woran dieEinwohner Madrits leiden, verursachten.

Er fügt noch dieses hinzu, daß, da man gewohntwäre, todte Thiere unbegraben um die Stadt herliegenzulassen, dieß, ob es gleich von unsern Aerz»tln für gesund geachtet wird, indem die luft durchihre Ausdünstungen verdickt würde, doch in der Thatschädlich sey, da sich die salzigen Theilchen, mitwelchen sie angeschwängert ist, noch mehr in ihr häuf,ten. Dieß Räsonnement mag nun gegründet seynoder nicht: denn ein jeder urtheilt von der Sachenach seinen Einsichten und seinem Gefallen, so ist dochdie Sache so beschaffen, daß das Volk zu Madritnicht so lange lebt, als in den iändern, wo die iuftbei weitem nicht so rein ist. Die Bevölkerung indieser Stadt ist an der Zahl weit geringer, als dieim vorzüglichsten Theile von Asturien. Indessenist es eine ausgemachte Sache, daß man die Anzahl vonalten Personen zwischen achtzig, neunzig und hundertJahren doppelt in Asturien gegen Madrit, antreffenwird.

Daher kann man für ausgemacht annehmen, daßdie scheinbare Reinigkeit der iuft gar nicht die gesun«

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