w2 H.Abschnitt. 9, Hauptstück.
ner trockner Gegenden. Diejenigen, welche in dennördlichen Inseln von Schottland in einer sehr rau»hen iu t, und ganzlich ohne alle Arzneimittel leben,bringen ihr Alter gleichwohl höher, als die Russen,die unter eben einem solchen Grade der Breite sichaufhalten.
In den Azorischen und Canarischen Inseln lebendie Menschen länger, als in dem unter eben dieserHimmelsbreite gelegenen Theile von Afrika. Undeben so verhält es sich in Japan in Verhältniß gegenCuina, ob man sich gleich in diesem lande mit vielemFleiß auf die Hrzneiwissenschaft gelegt hat.
Es giebt keine iandscha^t, weder in Amerikanoch in Afrika, wo man einer solchen guten Ge»sundieit genießt, als in den ganz herrlichen Inselnvon Cenlon. Man sagt gemeiniglich, lander, dieüberflüßige Waldungen haben sind ungesund zu be«wohnen, und doch ist die Insel Ceylon fast gänzlichmit Wägern bedeckt. Aus diesem allen läßt sichschließen, daß weder die Trockenheit eines Landes, nochdie scheinbare Reinigkeit seiner iult uns eine gänzlicheSicherheit von der Güte seines Klima'S geben kann.
Die Temperatur der Atmosphäre von Madritwird durch ganz Spanien gelobt, und ihre Feinheitist auch so groß, daß sich gar keine üblen Dünsteund Gerüche darin halten können. I^: die auf dieStraßen geworfenen todten Hunde und Katzen ver»trocknen, ohne daß der Vorübergehende vom Gestan»
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