Unzuverläßigkeit der Heilkunde. ioi
Zum Andern, wenn wir eine große Neigung inden Nachmittagsstunden zum Schlafe verspüren, undihm widerstehen, so finden wir, daß der Kopfschmerznoch immerfort dauert, wie ich dieß vielmal ersah«ren habe.
Neuntes Hauptstück.
Die lust, die wir athmen, oder das iand, daswir bewohnen, haben großen Einfluß auf den gutenoder üblen Zustand unsrer Gesundheit. Die Kennt,niß, die wir auch in diesem Stück erlangen, wirduns ebenfalls durch die Erfahrung zu Theil: denn diemedicinischen Regeln, welche man in dieser Rücksichtgemeiniglich gegeben hat, sind sehr ungewiß. Bei»nahe alle Aerzte verwerfen die feuchten lander, alleinsie urtheilen falsch.
Der größte Theil von Asturien ist sehr feucht,und dennoch leben daselbst die ieute langer, als inCa»stillen, und nicht allein auf den Bergen, sondern auchin den niedern Gegenden und Thalern.
Alle Inseln haben eine feuchtere Atmosphäre,als das feste iand, weil die See jene, stets von allenSeiten mit Dünsten überladet.
Diesem ohnerachtet bemerkt doch Bacon, daßInsulaner gemeiniglich langer leben, als die Bewoh»
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