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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverlaßigkeit der Heilkunde. 99

Acktes Hauptstück.

Was wir nun bisher in Absicht auf die Diät imengsten Verstände, nämlich wegen der Speisen undGetränke, gesagt huben, ist auch von allen übrigenDingen, die zur völligen iebensoronung gehören, zuverstehen, dahin nämlich der Schlaf, die Bewegung,die iuft, li. s. w. zu rechnen sind.

Es ist allezeit ein Fehler, der Meinung des Arz»tes zu folgen, wenn sie mit unsrer Erfahrungsireitet.

Unsre ieibcsbewegung muß von gemäßigter Artseyn : aüein wir können von dieser Mäßigung blosnach unstm Kräften und den genossenen Nahrungs,Mitteln urtheilen. So wie wir uns viel zu essenerlauben : so müssen wir uns auch in eben der Maaßeeiner stärker» ielbesoewegung befteißigcn. Derje»nige, welcher sich seines Amtes oder BerufgeschätteShalber nur weniger Bewegung bedienen kann, mußeine von stärkerer Art erwählen, damit die dadurchgemachte Anstrengung das, was ihr an der iängeder Dauer abgeht, ersetzen möge.

Bei dem Genuß des Schlafes wird man schwer»lich einen Exceß begehen. Die sich selbst überlassen«Natur, wiro auch gewiß für jede Person die rechteZeit bestimmen.

Was den Mittagsschlaf oder das Schlafen nachTische betrifft: so sind viele Aerzte dawlver uno sa.

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