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Diätetik vorzüglich für Studierende
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llnzuverläßigkeit der Heilkunde. 9l

zwölf, und sein Getränke nicht vierzehn Unzen über»steigen durfte. Durch ein solches Benehmen erlang»te dieser Arzt nicht nur eine völlige Befreiung vonollen seinen sonstigen Beschwerden, sondern brachteauch dann noch sein ieben über hundert Jahr. Inseinem hohen Alter schrieb er ein Buch, worin er alleWelt zu bereden sucht, ein nach seinem Beispiel ein-gerichtetes, mäßiges icben zuführen; und obgleichsein hinterlassenes Werk nur Wenige zu einer solchenStrenge vermochte, so gab es doch Anlaß, daß bei«nahe der größte Theil seiner lefer glaubte, daß diedarin enthaltenen Regeln zur Verlängerung desiebcnsund Erhaltung der Gesundheit unumgänglich noth»wendig wären. Allein diese Schlußfolge ist gar nichtaus richtigen Gründen hergeleitet : denn die Vorse,hung hat doch in der That den iudwig Cornar»nicht zu der Absicht geschaffen, daß .-r gerade in Ab-sicht auf Essen und Trinken allen Menschen zur Regeldienen soll; und es wird auch vielleicht, kein Menschin der Welt gefunden werden, der zu einem solchenBeispiel dienen könnte. Der gelehrte Jesuit ieon«hard lesio, der das Werk des Coruaro aus demItalienischen insiateinische übeisetzte, war so sehr fürdie darin enthaltenen Grundsätze eingenommen, daßer sich ganz in seiner Diät nach denselben richtete.Indessen brachte dieser treue Nachfolger sein lebendoch nur auf neun und siebenzig Jahre, und erlittnoch dabei sehr manm'chfaltiHe Krankheiten,

Außer