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Diätetik vorzüglich für Studierende
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84 ^Abschnitt. 4. Hauptstück.

Geschwindigkeit ihrer Verdauung einiges Bedenkenwegen ihrer Verderbniß erregen kann. Wir wollennur also darauf sehen, daß sie keine unangenehmeVerändrung in unserm Körper hervorbringen, die ir-gend für unsre Sinne bemerkbar wäre.

Viertes Hauptstück.

Außer der Kenntniß, welche uns die Erfahrungverschalt, geben auch unsre beiden Sinne, der Gc»schmack und Geruch, insgemein eine getreue Anzeigevon der Güte, oder üblen Beschaffenheit aller derje-nigen Dinge, die wir zu uns nehmen. Wie Fran,ziskus Bayle in seinem philosophischen Werkesagt, betrügen die zwei Thürhüter an der Wohnungunsrer Seele uns selten, in der von der Freundschaftoder Feindschaft gegebenen Nachricht des Gastes, derEinlassung begehret. Ich bin mit Malebranchedarin völlig einerlei Meinung, daß wir uns besser inAnsehung der Erhaltung unsrer Gesundheit durch unsreeignen Sinne rathen, als wenn wir nach allen Regelnder Diät unser leben einrichten wollen. (Man sehe cleinHuir. veric. in conc!. trium prim. lib.)

Der Geschmack scheint vorzüglich von der Naturzu diesem Endzweck bestimmt zu seyn. Etmüllerversichert uns beinahe ohne alle Einschränkung, daßwir dasjenige, was wir mit großer Sehnsucht begeh.

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