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Diätetik vorzüglich für Studierende
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llnzlwerlaßigkeit dcr Heilkullde. 83

oder dem Verstiegen aus dem Körper, (velliaeraacllonggevitgtem n. 1057.)

?lllein der größte Fehler, welchen die Aerzte be>gehen, und in welchen sie gemeiniglich versallen, istdieser, daß sie ihren Kranken diejenigen Nahrungs-mittel empfehlen, welche ihnen selbst am besten beha-gen, gleich als ob ihr Magen eine Rege! für den Ma-gen andrer Personen abgeben könnte. Derjenige Arzt,welcher den Wein licbt, pflegt alle, die seiner Vor-sorge empfohlen sind, zu Trinkern zu machen. ImGegentheil aber, empfiehlt dcr Arzt als iicbhaber desWassers seinen Freunden kein anderes Gelranke, alsdieses. Duncan, ein angesehener Arzt, sagt, mankann den Arzt aus dem, was er vorschreibt, beur-theilen. Er erwähnt zweier Aerzte in Frankreich,wovon der eine seinen Kranken stets Kaffee zu em-pfehlen pflegte, der andre hingegen ihnen denselbenaufdas allcrscharfsie verbot.

Welche Partie sollen wir nun bei so getheilten

Meinungen ergreifen? Am Besten wohl gar kcine,

indem wir, ein jeder auf seine eigne Erfahrung Ach-tung geben, und dieser folgen;

Wir wollen nur sorgfältig bemerken, was unsersMagen gut behagt, und ohne Beschwerung verdauetwird; wobei wir noch Acnt.nig geben müssen, d. dieVerdauung nicht gar zu geschwind vor sich geht, wiebei einigen Nahrungsmitteln wegen ihrer Ähnlichkeit,,die sie mit dem Spcisesaft haben, geschieht, da die

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