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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverlaßigkeit der Heilkunde. 31

durch Kochung, noch, wie andre meinten, durchWährung vor sich Zehe; sondern daß vermittelst derWirkung der Muskeln und Fibern alles in unsermMagen Befindliche, wie in einem Mörser zerquct«schet, zerstoßen und zerrieben würde, bis es in einenTeig oder eine Sahne verwandelt wäre.

Hecquet, ein Pariser gelehrter Arzt nebst andernVertheidigern dieses Systems, schließt, daß, weildas Fleisch schwerer wegen des festen Zusammenhangsvollkommen zu zermalmen sey, als Fisch, Krauterund Früchte, so müßten die letzter« Nahrungsmittelbesser seyn, weitste leichter, als das Fleisch zu ver,bauen wären. In der That dieser Grund ist vonschwacher Beschaffenheit, denn dieleichte Verdauungder Nahrung, die im Magen vorgeht, giebt unsnoch kein hinlängliches Recht, auf seine wahre Gütezuschließen, weil wir zugleich die Ernährung, dieder ganze Körper davon erlangt, in Erwägung ziehenmüssen, und da sie doch deßhalb nicht ebm so gesund,obgleich von leichterer Verdauung sind. Allein dießbenimmt darum der Wahrscheinlichkeit nichts, welchediese Schriftsteller ihrer Meinung geben, und, wennwir dieselbe mit den andern von uns bereits angezeig»ten zusammenhalten, so scheint die Sache sehr zweifel,haft zu seyn, welche Art der Nahrung eigentlich diebeste seyn mag.

So weit sind wir als« noch von einer festen Regelin Rücksicht auf diesen Punkt der Diät entfernt, daß

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