ZO 2. Abschnitt. 5 Hauptstück.
Bagliv bemerkt, daß Fleisch vielen Krankenschade, und Nahrungsmittel aus Fisch und Krau»lern ihnen besser bekämen.
„Man wird in der Praxis bemerken," sagt er,„daß gewisse Kranke, die Flüssen und chronischen„Zufällen unterworfen sind, während der Fastenzeit„sich Wohlbefinden, und zu Ostern wie'er Rück«„falle ihrer Krankheiten bekommen, weil sie nun„wieder Fleisch zu essn pflegen. Man wird offen-bar sehen, daß bei dem Genuß von grünem Ge»„müse, vpn Kräutern und Fischen sich viele Kronk»„heiten heben lassen, die sich bei eiier bessern Näh-erung viel verschlimmern." (Man sehe dessenSchrift cle McceOune murbur. (ÜZri. 9.)
In der Stelle, wo Etmüller von den Fie»bern überhaupt handelt, verbietet er das Fleischessenden Fieberkranken völlig, indem er sagt: „das Fleisch„ist ihnen nicht nur zuwider, sondern auch ihren Um»„standen nachtheilig."
Endlich muß ich noch anführen, daß man inunsern Tagen sich vorzüglich für den Fisch, und dieSpeisen aus dem Pfianzenreiche mit Ausschluß derFleischspeisen, und zwar wegen des erneuerten Sy»stems des Verdauungsgeschästes, das vermöge derZerreibung vor sich gehen soll, erklärt hat. Manhat diese Meinung in unsern Tagen von dem altenArzte Erasistratus wieder angenommen, daßnämlich unsre Verdauung nicht, wie Einige glaubten,
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