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Diätetik vorzüglich für Studierende
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78 2. Abschnitt. 3. Hauptstück.

Ursache ihrer Erzeugung hält. In der Praxis kön-nen wir also diesem zu Folge keine andre Regel ha»ben, außer, daß wir aus der Erfahrung nur bemer-ken, was gute oder schlimme Wirkung in Absichtauf unser Befinden thut, und was unser Magen leichtoder nur schwer verdauen kann.

Drittes Hauptstück.

Ja, wenn auch nur eine einzige Art der Nah.runq, und diese zu jeder Zeit für alle Menschen schick-lich wäre, so könnten wir auch aus medicinischen überdie Diät abgefaßten Schriften nie ersehen, (weil diedarin angegebnen Regeln sich so sehr widersprechen,)welches dieses kostbare Nahrungsmittel wohl seynmüsse. Insgemein hat man dem Fleische vor allenandern den Vorzug gegeben, weil dieses mit derSubstanz unsers Körpers weit mehr Analogie hatte,als Fisch, Speisen aus dem Pflanzenreiche, oderFrüchte. Allein sehr angesehene Schriftsteller ha-ben nicht ermangelt, darzuthun, daß das Fleisch nichtnur unserm Geist, sondern auch unserm Körper nach»theilig sey.

Plutarch sagt in seinem Buch von der Erhal-tung der Gesundheit:die Fleischspeisen erzeugenUnVerdaulichkeit, und lassen rohe Safte im Körper«zurück,und wir thun besser,wenn wir sie vermeiden."

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