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Diätetik vorzüglich für Studierende
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?6 2. Abschnitt. 2. Hauptstück.

daß es nicht möglich sey, die Menge und Beschaf-fenheit unsrer Nahrung jeder besondern Person gemäßeinzurichten. Seine eignen Worte lauten folgen«dermaßen:

Es ist unmöglich, etwas Bestimmtes überdie Diät zu schreiben, oder Maaß und Gewicht unsrer Bewegung gemäß einzurichten. Denn esstehen uns viele Hindernisse im Wege. Erstlichdie Verschiedenheit der Constitutionen aller Men<schen; hernach ihr verschiednes Alter, welcheseine sehr verschiebne Behandlung verlangt.Außerdem aber macht auch der Himmelsstrichhierin einen Unterschied, wie auch die Verän-drungen der Winde und des Wetters, und die«Iahrszeiten. Zwischen einerlei Art von Nah»rung bleibt noch immer ein großer Unterschied:denn Weihen ist vom Weißen, und Wein vomWeine unterschieden.

Wenn wir über diese Stelle desHippokrateslind über das, was ich weiter oben sagte, recht nach«denken, so werden wir diesen angenommenen Grund»sah sehr schwankend, wenn nicht gar falsch finden, daßwir zur Erhaltung der Gesundheit immer einerlei Artvon Nahrungsmitteln genießen müßten. Der be.rühmte Bacon ist in diesem Stück ganz andrerMeinung, und verlangt, daß wir sowohl unsre Nahrung,als auch unsre Arzneimittel verändern sollten, (l^lilror.d^turZI. llenr. I. »um. 69 ) Die gesunde Vernunftverlangt auch das Nämliche: denn da unsre Körper

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