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Diätetik vorzüglich für Studierende
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2. Abschnitt, i. Hauptstück.

-Stz-

Zweiter Abschnitt.

Erstes Hauptstück.

Aserzte verstehen nur wenig von der Kur der Krank-^^ heiten, und sie besitzen oft weder Kenntniß,noch sind sie im Stande, irgend einige, was dieSorgfalt für Gesunde betrift, zu erlangen; Vorzug«lick wenn es auf die zwei vornehmsten Punkte, näm-lich das Essen und Trinken, ankömmt.

Ich darf wohl sagen, daß, was ich nun vor«tragen werc e, beiden, dem Arzte und Nichtarzte an«stößig seyi! wird; allein man kann es aus der Ver«sckiedenbeit unsrer Coniiitution, nach welcher wir so«wohl die Menge, als oie Beschaffenheit unsrer Spei«se einrichi-en müssen, bis zur mathematischen Gewiß«heit beweisen.

Dasjenige Nahrungsmittel, welches dem Einengesund ist, kann dem Andern schädlich seyn. Die«jenige Menge, die den Einen nicht sättigt, kann fürden Andern zu groß seyn. Allein diese rechte Ver«einigung, sowohl der Menge, als auch der Beschaf«fenheit nach, für jede Person zu treffen, ist eine Sa«che, die nur blos aus der Erfahrung bestimmt wer«den kann. Hier.m wird jedermann durch sein ei«genes, inneres Gefühl erinnert, und der Arzt kann

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