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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverläßigkeit der Heilkunde. 67

kann, von dem, was er gegenwärtig vor Augen hat,sci' ließen muß. Derjenige hingegen, welcher in je,nem irrt, kann nicht das Mindeste von der Mcl icininne haben. Wir würden ohne Bedenken sagen,daß der, welcher Kalender schreibt, und die Mondes-und andre Verandrungen des Gestirns irrig,n,a,iebt,auck nichts von der ganzen Sternkunde verstehenmüsse.

Einige betrachten die Kunst zu heilen, und Vor»hersagunqen zu machen, so, als wäre beides ganzvon einander unterschieden, und glauben, der eineArzt habe mehr Ruf in Vorherverkündigungen undder andre in der Kur der Krankheiten. Allein dießist ein großer Irrthum : denn wer in der Vorhersa-gung fehlt, kann nachdem, was wir gezeigt haben,nicht in der Kur richtig verfahren. Dieser Fehlermuß schlechterdings der mangelhaften Kenntniß derKrankheit zugeschrieben weroen, welche er dem zuFolge nur durch Zufall heben kann. Ja, wäre es auchmöglich, diese zwei Talente sich als getrennt vorzu.stellen, so müßte doch billig der Arzt, der sich aufdie Vorherverkündigungen am besten verstünde, demandern vorgezogen werden. Der Grund dieser Wahlfällt in die Augen, weil durch eine falsche Kur diezeit iche Glückseligkeit des Kranken blos aufs Spielgesetzt wird; durch unrichtige Vorherv^rkündigung aberwird nickt selten die Seele in Gefahr gesetzt, ewig-dauernde Seeligkeit zu ver'ieren. Ein bösartiges,bezügliches Fieber pflegt öfters der Unerfahrne blos

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