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Diätetik vorzüglich für Studierende
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I.Abschnitt, il. Hauptstück.

Zum siebenten sehe man darauf, ob sich derArzt genaue Belehrung von allen Symptomen einerKrankheit verschaffe, weil deren sehr viele, und die«selben aus verschiednen Ursachen herzuleiten sind.

Aerzte von gemeinem Schlage fühlen an denPuls, besehen den Urin, und greisen nach der Feder,um etwas zu verschreiben. Der Puls aber giebtnur sehr dunkle Anzeige von den Umstanden, und derUrin ist noch trüglicher; und wir können uns voneiner Krankheit und ihren Ursachen keine gewisseVorstellung machen (außer bisweilen, wo sie sehr be<kannt ist) ohne aufviele andre Umstände, welche derKrankheit vorausgehen und sie begleiten, unsre Auf»merksamkeit zu richten.

ZuM achten soll ein Arzt gemeiniglich imStande seyn, die folgenden Verändrungen vorauszll«sagen. Ich sage wohlbedachlig, gemeiniglich,weil in diesem Stück das Nichtirren eher von einemEngel, als Menschen, zu erwarten steht.

Alle meine bisherigen Belehrungen können bei-nahe in diesem Stück zusammen gefaßt werden, undbei dem Arzte, der die bevorstehende Verändrungvoraussagt, kann auch ein laie der Kunst erkennen,welcher der klügste und welcher der unwissendste ist.Der Arzt, der in seinen Vorhersagungen richtig ist,muß den gegenwartigen Zustand der Krankheit rechtinne haben, weil er nur auf das, was sich ereignen

kann,

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