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Diätetik vorzüglich für Studierende
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i. Abschnitt. 10. Hauptstück.

sehr schwer seyn, zu bestimmen, welches unter den«selben die Kur bewirkt habe, wiewohl ein Arzt sie im«mer seinem iieblingsmittel zuschreiben wird.

Ist mehr als Ein Arzt zugegen, so werden sie denguten Erfolg allzeit den von ihnen verordneten Mit.teln zuschreiben, obgleich die Krankheit nicht sogleichhiünrdrein weichen wollce. Wenn wir der Wir«kung irgend eines Specificums viel Zeit zugestehen,so k mn vielleicht die Kur der Natur allein zugelchrie«ben werden: denn wir se^en, daß viele Krankheitenohne alle genommene Arzneimittel überhaupt geho»ben werde».

Die Bemerkungen des Riberius sind überallbekannt, uno vielleicht sind es die, welche es mitdem größten Beifall waren. Die Anzahl derselbenbeläuft sich auf einige Hundert, und doch findet mankaum eine einzige, welche nicht wegen oben ange»gcbner Punkte zu tadeln wäre. Es ist sonderbar,daß sich dieser Schriftsteller rühmt, eine Gallenkolikgehoben zu haben, (im 4tenHundert die 75. Bem.)wozu er vier Aderlässe, und vier Purqiermittel an-wendete, die er mit erweichenden, schmerzstillendenKlystieren und andern Mitteln gehörig abwechsel,te, zu welcher Kur nothwendig viele Tage nöthigwaren, da sie hingegen der Natur allein überlasten,oder wenigstens mit weit weniger« Mitteln behan-delt, gemeiniglich in kurzer Zeit geendigt wird.

Wahrscheinlicher Weise würde sich der Krankeweit eher erholt haben, hatte nicht das heftige Ver«

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