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Diätetik vorzüglich für Studierende
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§4 ».Abschnitt. 9. Hauptstück.

nunft vorschreibt, übertreten müssen. Weder dieGefahr verabschiedet, noch die Furcht, von den Apo»thekern verschrieen zu werden, noch auch die Beschä-mung, sich von dem Ungelehrten für unwissend hat«ten zu lassen, kann solche Aerzte, wegen eines irgendaus den zu reichlich verschriebnen Mitteln entstehendenSchadens, bei der Vorsehung entschuldigen.

Viele gehen die Mittelstraße, und benehmen sichauf solche Art, daß sie nur lauter leichte Dinge ver-schreiben , welche keinen Schaden thun können, wennsie auch gleich nichts helfen. Jedoch wenn das, wassie verordnen, aus der Klasse der wahren Arzneimittelist; so muß es doch immer eine gewisse Verandrungmachen, und, wenn es daher nicht gute Wirkungthut, allzeit schaden. Ueberdieß ist ja der Arzt nichtberufen, seinen Kranken Kosten für solche Dinge zuverursachen, die ihnen keinen Nutzen schaffen; und ge-wissenSmäßig müßte derselbe, diese vergeblichen Kostenwieder zu ersetzen, gehalten seyn. Es würde ihmauch nicht zu Statten kommen, wenn er sagen woll,te, daß seine Kranken Mittel verschrieben verlang»ten; denn diese thaten es nur in der Voraussetzung,daß es zu ihrem Nutzen geschahe; wenn er aber die«selben mit Zuverläßigkeit davon überzeugte, daß de-ren Anwendung unnütze wäre, so würden sie gewißkeine zu nehmen wünschen.

Zehntes