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52 «.Abschnitt. 9. Hauptstück.
fahrung dieselben nicht bestätige, vorbringen, aus»ser, daß der zur Unzeit gemachte Gebrauch von Arz»neimitteln die Natur in ihrem Gange hindere oderübereile: woraus natürlicher Weise zwei Schlußsol»gen gezogen werden können.
Die erste ist diese, daß alle Aerzte in dem Ge»brauch, den sie von Arzneimitteln machen, irren, in»dem es Krankheiten giebt, wenn sie es aufrichtig geste-hen wollen, wie uns davon lucas Tozzi ver-sichert, welche ihre kritischen Tage in den Zeiträumen,so wie man sie ausgezeichnet oder angegeben hat, ganzgenau zu erkennen geben.
Die andre Schlußfolge ist diese, daß sich derArzt ganz ruhig und unthatig erweisen, und die Na-tur nicht durch Verordnung irgend eines Arzneimit-tels stören muß, indem es gar keins giebt, welchesnicht einige Verändrung machen sollte.
Doktor Boix hat viel über diesen Gegenstandgesagt, obschon seine Regeln vielleicht nicht gänzlichzu befolgen sind. Indessen bin ich doch versichert,daß die Menge der, von dem gemeinen Haufen derAerzte verschriebenen Arzneien die Naturkräfte über«aus sehr schwächt, und sie gerade zu der Zeit, wennsie alle ihre Stärke, den Feind zu überwinden, nö«thig haben, in ihren Unternehmungen stört, welchesie, die Krankheitsursache aus dem Körper fortzufchaf«fen, veranstalten.
Was