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Diätetik vorzüglich für Studierende
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48 i.Abschnitt. 8» Hauptstück.

Ieronimo Rubeo, Arzt Pabst Clemens des

Achten, sagt, daß er öfters die kostbarsten Bezoar«sieine, die nur in den Kabinetten der Fürsten undandrer großer Herrn wären zu finden gewesen, ge.braucht, und dennoch nie die allergeringste Wirkungdurch sie erlangt hatte; und dieser Meinung sindauch viele andre gelehrte Aerzte und Schriftsteller.

Kostbare, und seltene Arzneimittel sind bei vielenAerzten, und allen Apothekern sehr beliebt. Esscheint, wiePliniuö sagt, als wenn es ihnen nochdaran fehlte, auch die Asche des Phönix zu verschrei-ben. Eben das Nämliche wird auch in Ansehungaller ausländischen Mittel, welche aus sehr entferntenGegenden zu uns gebracht werden, beobachtet. Die'Aerzte finden hier ihre Rechnung, indem sie ihreausgebreitete Kenntniß dabei zeigen können, und dieApotheker sind auch bei deren Verschreibung nicht un.zufrieden, indem sie desiomehr Profit dabei machen.Allein auch nach dem Ausspruch des Plinius, wiewir in einer andern Stelle finden, und uns zugleichdie Erfahrung belehrt, sind die wohlfeilen und in derNähe befindlichen Mittel weit nützlicher und sichrer.Er ruft uns zu : «man bringt Mittel vom rothenMeere, Geschwüre zu heilen, da doch jeder iandmann^eine Abendsuppe zu Hause ißt, die ihm weit mehr zu.träglicher zu diesem Endzweck gute Dienste thut.«

Doktor Du ncan erzählt uns, daß ein gewisserfranzösischer Arzt die Gewohnheit gehabt hatte, allenseinen Kranken Kaffee zu verordnen. Indessen sind

wir