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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Ulizuverlaßigkeit der Heilkunde.Achtes Hauptstück.

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Endlich läuft es darauf hinaus, daß in der Me.dicin gar nichts Gewisses ist. Der eine Arzt verab,^ scheuet ein Mittel, welches der andre zum höchstenverehrt. Was für erstaunend gute Eigenschaften wo!»len nicht gewisse Aerzte in der Nießwurzel gefundenhaben? und wie gefährlich wird dieß Mittel nicht vonandern ausgeschricen? Das Nämliche gilt auch vomSpießglanz. Edelgesteine waren sonst in den Apo-theken die vornehmsten und wirksamsten Mittel, undnun werden sie von den berühmtesten und vernünf»tigsicn Aerzten nicht nur für unnütze sondern auchfür schädlich gehalten. Ich für meinen Theilglaube sicher, daß die gemeinste Pstanze aufdem Felde mehr Nutzen in der Heilkunde gewährt,als je alle Edelsteine des Orients. Was soll manvon allen Herzstärkungen halten, die es doch blos demNamen nach sind ? Gold erfreuet nur das menschlicheHerz, wenn es im Beutel ist, nicht aber, wenn manes in den Magen hineinzwingt. Wie sollte unsreiebenswärme nur irgend einige Verstärkung darauserlangen, da das stärkste Feuer diesem allzu kostbarenMetall nichts anhaben kann?

Die große gerühmte Kraft des Bezoarsieins,welcher beinahe allen Herzstarkungen beigemischtwird, ist eine bloße Erdichtung, wenn wir dem N i»kolaus Bocangelino, dem Arzte Kaiser Karlsdes Fünften, Glauben beimessen wollen, wie ich da-für halte, daß wir wohl ohne Bedenken thun können.

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