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Diätetik vorzüglich für Studierende
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l. Abschnitt. 7. Hauptstück.

und treibt ihn aus ihren Grenzen unter der Gestalteines Ausschlages. Ich blieb viele Jahre in dieserUngewißheit, indem ich mich auf meine wenige Er»fahrung nicht verlassen konnte, bis ich im Etmül,

1 e r meine Meinung bestärkt fand. Dieser große Arztlaßt sich im dritten Theile seiner Werke im fünftenKapitel, nachdem er von der großen Zerrüttung, wel»che die Purgiermittel im menschlichen Körper anrich-ten, geredet hat, folgender Gestalt vernehmen:Esist nicht möglich, daß dieselben (nämlich diePurgiermittel) die kleinen Keime unsrer Krankhei-ten erreichen können, und viele Unpäßlichkeiten«dauern fort, wenn auch schon iaxiermittel zu wie»herholten Malen gebraucht worden sind. Wir tön»nen daher schließen, daß die Purgiermittel außer den«Nachtheilen, die sie verursachen, nur in die entfern»»ten Orte, nicht aber in den vornehmsten Sitz desKrankheitsstoffs, welcher unser Uebel erzeugt,wirken; es sey denn, daß derselbe noch in den Där»men oder andern Theilen, durch welche sie hindurch

2 gehen, befindlich sey, da ihnen, denn ihr Nutzen.nicht abzusprechen ist."

Indessen ist doch der Fall sehr oft zweifelhast,da die Aerzte öfters ungewiß sind, ob die Krank«»»heiten ihren Sitz in den ersten Wegen haben oder»nicht.«

Was nun aber die Wahl der Purgiermittel be»trift, so muß man nur wissen, daß in diesem Stückjeder Arzt seiner Phantasie oder einer gewissen Vor»

liebe