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Diätetik vorzüglich für Studierende
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24 i.Abschnitt. 5-Hauptstuck.

auf das Nämliche fallen, so erklären sie es doch aufganz verschiedne Art, wie ich davon öfters Zeuge ge<Wesen bin. Der eine verordnet wegen einer Voll«Vlütigkeit Aderlassen, indessen der andre wegen desverderbten Magens ein Abführungsmittel dem Kran»ken empfiehlt. Wird nun der dritte Arzt um Rathgefragt, so verwirft dieser beide als unwirksameMittel. ><^ ^.

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Fünftes Hauptstück.

Nun entsteht die Frage, wie sich bei diesen Wi»dersprüchen der Aerzte, welche wegen der verschiedne«Schriftsteller und der verschiednen Auslegung dersel»den, wie auch wegen der verschiedenen Bemerkungund wegen ihrer gefällten Urtheile der Symptome,unvermeidlich sind, nun der Kranke benehmen soll?Man wird hierauf antworten, daß er, wenn eineWahl Statt findet, den Gelehrtesten zu Rathe zie-hen müsse: allein öfters wird er nicht wissen,welchen er dafür halten soll. Der Beifall des Publi-kums kann Uns öfters betrügen, und Kunstgriffe undPolitik hat öfters mehr an dem großen Ruf An-theil , als wahre Gelehrsamkeit. Der bloße Zufallkann dem Unwissenden den größten Ruf verschaffen,Und ein einziger unglücklicher Umstand einen andernvon größter Fähigkeit ganz in die Vergessenheit brin»gen und Grunde richten.

Dieß