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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Utizuverläßigkcit der Heilkunde. 2;

Allein nicht nur Aerzte, welche verschleimen Sy»siemen anhängen, haben ihre eignen Grundsahe, diesie befolgen, sondern sogar die in denselben mit ein»ander übereinstimmen, können doch, wenn es zurAnwendung kömmt, nicht einig werden. Dieß kannman vornehmlich in Spanien sehen, wo beinahe je»der Arzt noch immer dem Galenischen Systeme getreuist, und dennoch, wenn man zwei oder drei von ih-nen besonders zu Rathe zieht, werden sie selten dienämliche Methode, die Krankheit zu heben, befol»gen; daher man auch urtheilen kann, daß ihre Ueber»einstimmung bei einer kollegialischen Consultationmehr ihrer Klugheit oder Nachgiebigkeit, als ihrerglcichgesmntcn Meinung von der Krankheit zuzuschrei«ben ist. Man bemerkt, daß diese Verschiedenheitder Meinungen nicht nur unter denen, die einerleiSystem annehmen, Statt findet, sondern sich sogarauch bei denen'antreffen läßt', welche einem und dem»selben Schriftsteller ergeben sind. Die praktischeMethode des iazarus Riberius ist eigentlichdiejenige, welcher der größte Theil unsrer gemeinenAerzte folgen, und wcün sie auch andre Schristste!»ler lesen, so thun sie's nur zum Zeitvertreibe, nichtaber ihre Kurarten darnach^inzurichten. Wir sehen,noch itzt durchgängig, wie weit sie unter einander ab»weichen, wenn wir zwei Aerzte, jeden besonders, inKrankheiten um Rath fragen: denn beide pfiegen cmsich ganz versckiedne Mittel zu verordnen. Sie rich-ten ihre Allste, ks.nukel't auf die verschiedncn Vor«schriften des Riberius, und wenn sie auch sogar

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