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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverlaßigkeit der Heilkunde. 19

scheu Sauren und Alkalien aufrichtete, welcheseiner Vorstellung nach, mit dem Namen derT orisund Whigs der Natur belegt werden könnten.Diese Partei fand glücklichen Fortgang, und nahmganze iänder von galenilcher Denkart ein, ohne daßdem Hippokrates Krieg angekündigt wurde, densie vielmehr als ihren Beschützer rühmte.

Mittlerweile sieng man nun an, sich der Zerglie-derung des menschlichen Körpers zu befleißigen; ausihren Bemerkungen errichtete aber Sylvius undWillisius nebst noch andern ein ganz unm muednesSystem, welches von beiden, dem System der Nach-folger Gale n's und dem der ichrer aus der chemi-schen Schule, weit abwich. Nun brachte endlichSanct 0 rius das scheinbare System der mathema-tischen Naturlehre empor; worin er nach ihrenGrundsätzen die Kräfte der festen und fiüßigen Thei-le, vorzüglich nach den Gesetzen der Hydrostatik undMechanik, bestimmte. Der Arzt muß ein vollkomm-nes Gleichgewicht zwischen diesen beiden Kräften zuerhalten suchen, und, wie Katharina von Me-dicis, allezeit seine Hülfe der schwächern Partei lei-sten, da der ganze Streit von jeder Partei der ani-malischen Republik den Untergang drohet.

Auf diese Weise haben die Systeme immer abge-wechselt, und die altern sind von den neuern ver-drangt worden, bis die Ungewißheit und Verdruß-lichkeic dieser Art des Sludirens kluge Aerzte dahinbrachte, daß sie nun einen ganz andern Weg ein»

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