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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverläßigkeit der Heilkunde. ,5

letzterer setzte ein großes Vertrauen auf die AnzahlSieben, welcher Hippokrates, in Rücksicht aufbesondre Tage, einen gewissen Vorzug gab, so wiedieser auf die sogenannten Stufenjahre rechnete. Nunfolgte Herophilus, der die ganze Arzneiwissen,hast zu einem Gegenstand des Räsonnements und desZweifels machte, ohne im mindesten auf ihre Aus°Übung, oder dadurch gemachte Erfahrung Rücksichtzu nehmen, welches eben so viel war, als die Heil«kunst gänzlich von der Natur abzusondern.

Endlich kam Chrysippus, dieser warf nun allevon seinen Vorgängern errichteten iehrgebaude überden Haufen, um selbst das Schicksal seines SchülersPisistratuszu erfahren, ob sie zwar beide darinübereinkamen, daß sie Aderlassen und Abführn!,,gen durch den Stuhl, aus der medicinischen Pra»xis verbannten.

Gewisse Ueberresie dieser alten medicinischenGrundsätze blieben doch bis aufdie Zeiten Pompejusdes Großen in Ansehen, da endlich Asklepia.des alles, was Hippokrates gelehrt hatte, fürunrichtig erklärte, und ihn spöttifther Weise nur dentödtenden Arzt nannte, und seine Mittel für solche er.klarte, welche seinen Kranken blos Erleichterung«nd iinderung verschaften.

Diese unsern Sinnen gefällige Schmeichelei, unddie zufällige Herstellung einer Person, die man schonbegraben wollte, gab ihm das größte Ansehn bei der

ganzen

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