lo I.Abschnitt. 2. Hauptstück.
merkwürdigen Worten aus, die ich auch getreu aus
der Ursprache übersehen will:»Die Schwierigkeit, Bemerkungen mit gehöriger»Sorgfalt und Genauigkeit anzustellen; dieMenc»geder Zufälle, welche sich unter einander sehr„wenig in ihren wesentlichen Umständen gleichen;„die Verachtung, mit welcher das Publikum die„Beobachter ansieht, und die,Hochschätzung, wel«„ che man im Gegentheil den Erfindern neuer Sy>„sieme und ihren Nachfolgern erweist; dieß alles„hat verursacht, daß wenige Bücher von sehr gros-„scm Werthe mitten unter der Menge medicini«„scher Schriften, womit die gelehrte Welt über'„strömt wird, gefunden werden. Vielleicht könn»„te man wohl sagen, daß nicht ein einziges dar-unter befindlich wäre, welchem wir unser ganze«„Vertrauen sicher schenken dürften."
Wenn wir dieser Erklärung Glauben beimessensollen, von was für undurchdringlich dunkeln Wolkenwerden da nicht die iehrer der Heilkunde um»schattet ?
Ausser der Schwierigkeit, die wenigen nützli-chen Schriften aus der Menge untauglicher Geistes,Produkte abzusondern, welches doch nur wenige Ge-lehrte thun können, weil immer gleiche Ansprüche aufihren Nutzen gemacht werden, bleibt es stets eine sehrschwere Sache, darin gewiß zu werden, auf welcheSeite man sicher treten, und welchem Schriftstellerman das ganze Vertrauen schenken soll.
Eden
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