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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverläßigkeit der Heilkunde. 9

wissen, daß diese praktischen Schriftsteller vieler,, Krankheiten erwähnt haben, welche weder sie selbst,«noch andre Aerzte zu heilen vermögend sind."

Wie unverantwortlich ist nun dieses nicht von sol«chen Schriftstellern, Mittel dem Publikum mitgetheiltzu finden, welche sie selbst als unwirksam erkennen,und dennoch dem ieser solche Kuren vorzuspiegeln,welche die Kranken bisweilen mit großen Summen,ja wohl gar nicht selten, mit Gesundheit und lebenbezahlen müssen.

Sydenham bekennt auch in einem andernTheile seiner Werke, daß, da er, nach sehr vielemFleiß und steter Beobachtung glaubte, eine sichreMethode, alle Arten der Fieber zu heilen, erlangtzu haben,er doch fände, daß seine Augen nur ge««ösnet wären, um mit Staube erfüllt zu werden,, ob er gleich eben so rühmlich, als der bei den Olympiaschen Spielen, zu achten wäre."

So ungewiß und schwankend blieb dieser Schrift-steller/ nach allen seinen eifrigen Bemühungen.

Einige Jahre nach Erscheinung des gedachtenWerks gab 1714 ein berühmter Pariser ArztFranko i seine kritischen Bemerkungen über dieHeilkunde heraus. In denselben vereinigte dieserSchriftsteller seine Klagen mit denen seines Vorgan»gers, über den schlechten Fortgang, welchen dieseWissenschaft gemacht habe. Indem er von medici'Nischen Schriftstellern redet, läßt er sich in folgendenA z merk»

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