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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverläßigkeit der Heilkunde.

Wie groß der Ruf des Römischen Arz«tes Bagliv's, unter den damaligen ichrcrnder Heilkunde gewesen seyn muß, erwicß sich undter andern auch daraus, daß feine Werke bin«ncn dreißig Jahren zehnmal ausgelegt werdenmußten.

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Dieser sehr gelehrte Arzt sagt, nachdem er dieUrsachen, welche der Zunahme der Arzneiwissenschaftentgegenstanden, gut aus einander gesetzt hat:daßman sich nicht wundern müsse, wenn die bisher derWelt mitgetheilten medicinischen Schriften, ob siegleich höchst weitschweisig geschrieben wären, nurbloße abstrakte philosophische Räsonnements enthiel-ten, und die aus der Natur entspringenden Sym«ptome, als abgesonderte Umstände ansähen, und«unerklärt ließen; indessen werden die wahren Grund-sätze der praktischen Arzneikunde so verdunkelt, daßder gelehrteste Mann nicht weiß, woran er sich hal-lten und wem er glauben, was für eine Methode erwählen, oder welchen Weg er in seiner Kurart derKrankheiten verfolgen soll." Wenn wir, ''fährter fort,den gegenwärtigen Zustand der Arzneiwissen«schaft betrachten, so werden wir finden, daß sie vonfalschen Sahen und allgemeinen iehrsätzen, die dochim Grunde unrichtig sind, und entweder von denverschiednen Sekten praktischer Aerzte, oder den zurUnzeit ausgebuchten Gesimdhcitsregeln ihren Ur«»sprung nehmen, oder von den Vorstellungen undpVorurtheileN/ wovon kein Arzt frei ist, herzukom-

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