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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverläßigkeit der Heilkunde. 5

wenn es sich so verhielte, allen Glauben, den dasgemeine Volk dem Ärzte giebt, verdienen.

Ich werde daher blos die Trügtichkeit derselbenin ihrem mittlern Alter, darzuthun suchen, worauswir schließen können, wie irrig sie in ihrem letzternZeitraume gefunden wird.

Zweites Hauptstück.

Um darzuthun, daß wenige Kranke sich auf ihreAerzte verlassen können, wird es hinlänglich seyn,nur das zu beweisen, was wir oben gesagt haben, daßnämlich die Heilkunde, wie sie von den geschicktestenlehrern derselben ausgeübet wird, sich noch in einemsehr unvollkommnen Zustande befindet. Jedochhierinn haben wir schon gewonnen Spiel, da dießdie größten Aerzte selbst bekennen. Wozu sollt'es dienen,um dieses zu beweisen, noch erst Aerzte aus der Vor«zeit anzuführen, da man mir doch ganz natürlich denEmwurf machen wird, daß die Heilkunde seitdemgroße Fortschritte gemacht habe. Ich werde michdahero nur damit begnügen, einige von denjenigengelehrten Aerzten zu erwähnen, welche unter denNeuern das größte Ansehn erlangt haben.

Michael Etmüller, als ein Arzt von gros.ser Gelehrsamkeit, den man durchgängig für sehrsähig in der Theorie, und geschickt in der Ausübungder Arzneiwissenschast hielt, beklagt sich hin und wie«

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