Druckschrift 
6 (1779)
Entstehung
Seite
165
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165Eilfus Stück.Closter verlassen würde, soll der, oder dieselbe(wie oberklärt) zu ihren elterlichen oder anerfalle-z,nen Erbgütern nicht zugelassen werden. Obgleichdie Landsordnung einen solchen Abtrünnigen nur vonden elterlichen und anerfallenen Erbgütern aus-schließet; so folger deshalben jedoch nicht, daß die-selbe durch das Wort: Seit= oder Beyfall eben-falls nur Erbgüter oder unbewegliche Güter verstehe.Derjenige, welcher nach abgelegter Profession seinenOrden verläst, ist zwar nach den geistlichen Rechtenein Abtrünniger oder Apostat. Hic enim pressiussumitur apostata pro eo, qui temerarie recedita statu fidei, vel obedientiae, vel religionis,quam semel professus est.VALLENSIS ad X. Libr. V. Tit. 9.num. 4seu a religione dicitur apostata, qui religionemaliquam professus, non tantum suum mona-sterium, sed etiam omnia alia deserit, & inmundo tanquam saecularis Clericus, vel Lai-cus versatur cum animo nunquam ad religio-nem redeundi.ENGEL ad X. Libr. V. Tit. 9. num. 4.nicht aber nach den weltlichen Gesetzen, und darumauch (wieLAUTERBACH in Colleg. Part. II. Libr.28. Tit. 2. §. 8.belehret) zu erben nicht unfähig. Füget nun aberdie hiesige Landsordnung sich in so weit mit dengeist.