Druckschrift 
6 (1779)
Entstehung
Seite
122
Einzelbild herunterladen
 

122Jebntes Stück,als daß der Hofrath von G. das von dem Frey-herrn von L. am 16. Nov. 1735 erlassene Schreibenbeantwortet habe. Gemeldten Freyherrn vonBrief ist zwar von den revisis noch nicht anerkennet.Da dieselben aber mit der Sprache nicht rechtaus, noch über diesen Brief sich äußern wollen;ist schon sattsam abzunehmen, daß dieselben denBrief anzufertigen sich nicht getrauen. Wie ursten sie auch solches wohl unternehmen. Des Freherrn von L. Brief vom 16. Nov. beziehet sich aus-drücklich auf des Hofraths von G. Brief vomselbigen Monats, und das letzte Antwortschreibenvom 18 selbigen Monats auf das erste Schreibenvom 16 Nov. Mithin wird ein Brief durchZweandern dergestalt bestätiget, daß kein einziger,fel mehr übrig bleibet. Sonsten müste mander Richtigkeit des einen sowol als des andernhen,feln, und alles für falsch oder verdächtig aufworzu aber um so weniger Ursache obhandenber al-eines Theils von den revisis bis dahin nichtlermindeste Schatten eines Verdachts gemachtden. Andern Theils noch nicht zu erdenken, wasHofrath von G. bewogen haben sollte,und grobe Falschheiten zu schmieden, wo selbstWege offen waren, um dem von den revisis ge-setzt werden wollenden Ziele sich zu nähern.§. 15.Bey solchen Umständen ist ganz vergeblich,wann die revisi ferner einwenden, daßdem Copeybuch oben dem Briefe vom 18 Nov.folgende