Drittes Stück.auf die von den Beklagten gemachte Anmerkungum so mehr Acht genommen werden, als eines Theilsdie Kläger nur in Betref der überschlagenden Län-derey sich auf den hergebrachten Besitz gründen,anbey vorgeben, daß die allermehresten Unterherr-schaften von den in die Aemter überschlagenden Län-dereyen frey wären, mithin sich selbsten die Urthelsprechen, daß die ihnen zukommen sollende Freyheitsich weiter nicht, dann auf die überschlagende Län-derey erstrecke. Andern Theils ist auch von denKlägern keine Ursache angeführet, noch sonst zu er-gründen, warum die schatz- und dienstbare Lände-rey alsdann frey werden solle, wann selbige von el-nem derer Kläger anerkauft würde, dahingegensind die Ursachen für das Widerspiel ganz offenbar,und trift dahier ein, wasLEYSER in Jur. Georg. Lib. III.Cap. 27. num. 23.schreibt: Quod si onera in nobili praediumrusticum acquirente cessarent, reliqui ru-stici supra debitum, & contra naturalemaequitatem iis gravarentur, & sic augeren-tur operae in personis rusticorum, quae ta-men tanquam res odiosae restringendae sunt.cap. Odia de R. J. in 6to. Accedit, quodiniquissimum, & tam juri Divino, quam Ci-vili adversum esset, si onera antea pluribuscom.
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