30SDa nun jeder Saft ein Ferment ist, undaus dieser Ursache die Tendenz zu denen in ei-ner Kette stuffenweise fortrückenden Gährun-gen in sich selbst enthält (§. 4. u. 5.) so sie-het man, wie ungegründet es sey, wenn einigeglaubten, für jeden Saft sey ein besonderes Fer-ment vorhanden, wodurch dessen Veränderun-gen hervorgebracht würden; van Helmonterdichtete so gar ein besonderes faulmachendesFerment in den dicken Gedärmen, durch dessenKraft der Unrath die faule Natur annähme;und er glaubte den Sitz und die Zubereitungdieses Ferments in dem wurmförmigen Fortsatzdes blinden Darms zu finden. (a)§. 9. Im natürlichen gesunden Zustan-de assimiliret sich jeder thierische Saft nichtmehr Theilchen als er bedarf, und die über-flüßigen werden also fort weggetrieben. Indem(4) Sextupl. digest. f. 81.
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