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Beyträge zu einer neuen Theorie der Gährungen
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✋31dem Gleichgewichte dieser Kräfte, worin ei-gentlich die Animalisation besteht, lieget nunauch der Grund, warum im gesunden Zustan-de nicht allein eine bestimmte Menge eines jedenSaftes, sondern selbst eines jeden festen Theilshervorgebracht wird: denn, wenn bey einer Ver-wundung z. B. des Gehirns, durch einen äusserli-chen Druck, der anziehenden Kraft der Ge-faͤße keine hinreichende Gegenkraft entgegen ge-setzet wird, so ziehen selbige so viel homogeneTheilchen an und machen sie zur Bildung ähn-licher Gefäße geschickt, daß die würkliche Sub-stanz des Gehirns immer mehr aus der Wundehervorquillet und nicht selten alsdann wegge-schnitten werden muß.Dieses Gleichgewicht kann überdem beyverschiedenen Krankheiten merklich gestöret wer-den. Sehr oft geschiehet es, daß ein Saft inseiner Gährung dermaßen erhöhet wird, daßdie