29⛪hat gleichfals jeder Saft unseres Körpers dasVermögen, die von ihm angezogene Theilchendermaßen zu bilden, zu vereinigen, zn schei-den, folglich ihre Theilchen in solcher Propor-tion zu mischen, daß sie nun einen vollkommengleichen Saft abgeben. Jeder Saft unseresKörpers kann also als ein Ferment betrachtetwerden, welches andere fermentescible Säftesich assimiliren kann; jedoch gehet es hier ebenso, wie bey allen andern Gährungen, nemlichſtuffenweiſe. Das Blut kann kein Ferment ab-geben, um Galle oder Urin sich zu assimiliren,wenn nemlich die beyden gährenden Kräfte indem gehörigen Verhältniß, aufeinander würken,(§. 5.) denn die Galle ist in dieser Gährungschon eine Stuffe weiter gekommen, wie ich imvorigen Absatz gezeiget. Hingegen können diebittere Theilchen der Galle sich leichter die süßeTheile des Bluts assimiliren, und derselbenMiſchung erhoͤhen.Da
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