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Verzeichniß empfehlenswerther Bücher aus dem Verlage der Königl. Hofbuchdruckerei von L. Voss & Cie. in Düsseldorf
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Verlag von O. Voß ^c Cie. in Düsseldorf.

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5N Vogen gr. 8°.

Ladenpreis:, broschirt in eleg. Umschlag 12 M,, gebunden in solidem

Hlllbfranz-Einvand 15 M.

Die Grenzboten:Es ist das Verdienst von Lotz, systematische Inventar!-sirungen der Kunstdenkmäler eines größeren Gebietes der Kunstdenkmälerjeder Gattung: von den Stadtbefestigungen und den Kirchen bis zu den Meß-gewändern, Kelchen und Grabsteinen angeregt zu haben. Der Gewinn,welchen Inuentarisirungen dieser Art bringen, ist ein vielfacher. Sie dienenzunächst der Wissenschaft: die Statistik, die Topographie, die Geschichte, ins-besondere die Kunstgeschichte sehen in ihnen ein Quellenwerk ersten Ranges.Sie dienen weiter der schaffenden Kunst: der Architekt, der Maler, der Bild-hauer entnehmen der Schilderung der Denkmäler neue Motive für ihre Arbeiten.Gndlich sind die Inventarisirnngen ein Mittel, Kunstwerke, welche vielleicht innicht feiner Zeit infolge eines elementaren Ereignisses der Vernichtung anheim-fallen, dem Gedächtniß aufzubewahren. Die von Lotz gegebene Anregung istnicht vergeblich gewesen. Oine große Anzahl deutscher Landschaften ist gegen-wärtig damit beschäftigt, Beschreibungen ihrer Kunstdenkmäler zu veröffentlichen.Unter diesen Veröffentlichungen nimmt ohne Zweifel die der Nheinvrovinz dasgrüßte Interesse in Anspruch. Die Rheinprovinz, reich nn Denkmälern wiekeine andere deutsche Landschaft, bietet für jede Periode der Kunstgeschichte vonder Nümerzeit an die werthuollsten Beläge. Das vorliegende, trefflich aus-gestattete Buch eröffnet die Beschreibung der Rheinischen Denkmäler; es enthältvorerst den Regierungsbezirk Coblenz. Um auf die Bedeutung dieses erstenBandes aufmerksam zu machen, genüge der Hinweis, daß uns hier die Kunst-werke der besuchtesten Partie des Rheinthals, des untern Moselthals und desAhrthals, vorgeführt werden. Der Verfasser hat alle Kunstdenkmäler zur Dar-stellung gebracht, besondere Liebe aber denen der Architektur zugewandt. DieArt der Beschreibung ist folgende. Der Verfasser beginnt mit einer knappgehaltenen Geschichte des Ortes, dessen Denkmäler er beschreiben will. ^,nde»ier dann zur Schilderung der einzelnen Denkmäler übergeht, macht er zunächstwiederum geschichtliche Angaben über das betreffende Kunstwerk und schließtdaran die eigentliche Beschreibung mit einer ästhetischen Würdigung, Ueberall

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