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Verzeichniß empfehlenswerther Bücher aus dem Verlage der Königl. Hofbuchdruckerei von L. Voss & Cie. in Düsseldorf
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Verlag von L. Vosz sc Cie. in Düsseldorf.

Das Königreich Westphalen

Sieden Jahre lrnnzjWcher FremdhemehllN m Herzen DeutzclMndZ,

1807-1813.Nach den Quellen dargestellt

von

Dr. Audolf Goecke,

Königs, Prenß, Staatsarchivar. ^

Vollendet und herausgegeben

von

Dr. Theodor Ilgen,

K«»><fl. Archivar.

InhM

I. Abschnitt: Die französische Gccupation.. II. Abschnitt: Die Vildung desKönigreichs westphalen, III. Abschnitt: Militär, Polizei und Finanzen.IV. Abschnitt: Innere Verwaltung und Justiz. V, Abschnitt: AuswärtigeAngelegenheiten und Verichte auswärtiger Gesandten über das Königreich,VI. Abschnitt: Der «önig und sein Volk. VII. Abschnitt: Das Jahr ,809.VIII. Abschnitt: Die Jahre ,8iu^2. IX. Abschnitt: Das Ende. ^8^3.

18 Vogen gr. 8».Preis: in elegantem Umschlag geheftet 6 M.

Casseler Allg. Zeitung: Seit dem Erscheinen des Briefwechsels der KöniginKatharina und des Ierome von Westphalen :c. herausgegeben von A. u. Schloß-,bergei, war es mit Sicherheit vorauszusehen, daß eine Gesammtdarstellungder Geschichte des Königreichs Westphalen binnen Kurzem folgen würde. Auchhat es bislang an einer solchen gefehlt, und wir müssen den beiden VerfassernDank sagen, daß sie sich der schwierigen Aufgabe unterzogen haben. Dennschwierig ist diese in mehr als einer Hinsicht. Nur eine uerhältnißmäßig kurzeSpanne Zeit trennt uns von jenen Tagen der wundersamen SchöpfungNapoleons, ihre Wirkungen dauern noch unmittelbar fort, daher die Schwierig-keit, sich das Urtheil ungetrübt zu erhalten. Vor allein aber erfordert dieDarstellung der gänzlichen Umgestaltung aller Verhältnisse, wie sie im neuenKönigreiche Platz griff, bei eingehendsten Studien Sachkenntniß und nicht ge-wöhnliche Gestaltungskraft, Rudolf Goecke, von welchem der Plan des Werkesund die Abschnitte 16 herrühren, wurde leider durch den Tod abgerufen,ehe er noch das Ganze vollenden konnte. . . . Nach Goecke's Tod unterzogsich dessen College Theobor Ilgen, gegenwärtig Archivar in Münster, derpietätvollen Aufgabe, das Werk zum Abschluß zu bringen, und er ist dieserAufgabe, sowohl was den stofflichen Theil desselben, als was die Form anlangt,vollkommen gerecht geworden. In trefflicher Schilderung erhalten wir hier einscharfes Charakterbild der jämmerlichen Figur des fremden Königs auf demdeutschen Throne, der ungeachtet der schwierigen, ja verzweifelten Finanzlageseines Landes sorg- und sinnlos die Einkünfte desselben vergeudete. Manfühlt nicht einmal Mitleid mit ihm, wenn man sieht, wie sein kaiserlicher

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