Verlag von ll. Vofz sc Nie. in Düsseldorf.
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Mst- uck Uatur-Slliyen
aus
Hort>- md Süd-GuroM.Cin Aeise-Tagebuch
von
Gart Woennllnn.
^88^)
2 Bände, 51 Bogen, groß 8".
Preis: brofchirt 12 M,,
gebunden in 2 Halbfranz-Einbanden (Liebhaber-Einband) 1? M.
Inhalt:
I. Vand: ^ II. Vand:
Velgien, Holland, Kopenhagen, i 5üdost»Frankreich, Spanien,
Stockholm, Rußland, Konstantinopel, ^ das übrige Frankreich, England,
Athen, Italien, Schottland.
wcstermann'5 Illustrirte Deutsche Monatshefte: „..... Der Gesichts-punkt des Woermann'schen Werkes ist allgemein genug, um weite Kreise vonLesern, besonders solche, die schon Mancherlei gesehen haben, auf die Dauer zuintereffiren. Ein Reifetagebuch wird ja oft leicht ein Zuviel, bisweilen auchein Zuwenig bieten; überaus verschiedenartig sind auch die Ansprüche an solcheBücher. Da muß denn die Persönlichkeit des Verfassers als ein Correetiueintreten und man darf Woermann das Zeugniß ausstellen, daß die Frischeseiner Auffassung und Darstellung, sowie eine wahre und lebendige Begeisterungfür das Große und Schöne auch das anziehend erscheinen laßt, was dem Einenoder dem Anderen etwa überflüssig vorkommen möchte. Auch wird man nieim Zweifel darüber bleiben, daß im Hintergrunde dieses Werkes ernste wissen-schaftliche Studien stehen. Ganz besonders gelungen erscheinen die Stellen, inwelchen die wirklichen Landschaften vergleichend und dann im Verhältniß zuihrer mnlerifchen Verwerthung geschildert werden. Da müssen wir gestehen,ganz neue Anregungen empfangen zu haben. Vieles ist einem aus dem Herzengesprochen und so mag das Buch allen Freunden von „Kunst und Natur"bestens empfohlen fein."
Schwäbischer Merkur: „..... Das Tagebuch geht auf in der Beobach-tung von Kunst und Natur. Es war die Abficht des Verfassers, in welchemuns einer der geistreichsten und vielversprechendsten Kunstkenner entgegentritt,„durch das Studium der Gemäldegalerien und den Besuch der an, meistengemalten Gegenden ganz Europas das Material für eine Gesammtgeschichteder Landschaftsmalerei zu sammeln." Das Tagebuch ist außerordentlich lebhaftund frifch geschrieben; man spürt überall den Beobachter, der sich erlaubt, seineigenes Urtheil zu haben."
Weserzeitung: „..... ein höchst lehrreiches, anziehendes Buch, das
weder ein Compendium der europäischen Kunstgeschichte noch ein Reisehandbuchist, sondern seinen Platz unter den fubjectiveren Reisefkizzen einnimmt, welchewegen ihrer Fühlung mit der Wissenschaft ernstere Leser und Kunstkenner fesseln."