348. Boſmina. Ein Gedicht.ruft zu euch euren graulockigten Sohn! ich ver-lang' nach der engen Behausung. Ich wünsch' indie Wolken zu steigen. Was sind die Tage desKriegers! was seine berühmten Gefechte! sie sindeitel und leer, wie das rothflammende Luftbild,das funkelnd die Schatten der Nacht durchschießt,eine Weile den Wandrer erschreckt, aber plötzlichvergessen verschwindt. O Morven, meine Jahresind verschwunden, mein Herz ist von Jammergebrochen!Die Worte des Königs erreichten meinHerz. Ich mengte meine Thränen mit seinenThränen, meinen Jammer mit seinem Jammer.Wir hoben das Grabmal der Schönen. Ullinrührte die traurige Harfe, und stimmte den Weh-muthsgesang. Ich tönte mein Lied zu ihrem Lob'.Selmas Töchter bezierten ihr Grab. Der Jägerbeschaut die einsamen Steine. Betrübniß steigt inseiner Seele. Er segnet das Mädchen von Selma,und lobt dein Geschlecht, o Fingal!O
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten