Temora. Achtes Buch.202Ihr Söhne von Morven spreitet dasMahl, sendet die Nacht in Liedern hinweg. Ummich habt ihr geglänzt, und der dunkle Sturmist vorbey. Meine Krieger sind die stürmischenFelsen, von welchen ich meine Adler=Flügel aus-ſpreite, wenn ich zum Ruhme voranſtürze, undihn auf dem Felde ergreife. Ossian du hast dieLanze von Fingal; sie ist nicht der Stab einesJünglings, womit der junge Wanderer des Felds,die Diſteln herumſtreut. Nein, ſie iſt die Lanzeder Mächtigen, mit welcher sie ihre Hände, zumtödten ausstreckten. Beschau deine Väter meinSohn, sie sind ehrfurchtsvolle Strahlen. Mitdem Morgen führ Ferad-Artho, zu den erschal-lenden Hallen Temoras. Erinnere ihn der Kö-ge von Erin, der erhabenen Gestalten der Vor-welt. Vergeß auch nicht der Erlegten, sie warenauch mächtig im Feld'. Laß Carril seine Lie-der ertönen, daß die Könige in ihrem Nebelfrolocken. Morgen spreit' ich meine Segel,nach Selmas beschatteten Mauern; wo durchdie Lager der Rehe der strömigte Duthulla sichschlängelt.alt, als die entscheidende Schlacht zwischen ihm undCathmor geschah, in jenen Zeiten der Thätigkeitund Gesundheit, wurden die natürlichen Kräfte undStärke, bey einem solchen Alter, nur wenig vermin-dert. Also ist nichts unwahrscheinliches in den Tha-ten von Fingal, wie sie in diesem Buche beschrieben sind.Con-
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten