Temora.194Name ward vernommen zu Atha, in der grü-nen Wohnung der Fremden. Es kam zum OhreFingals, wie der Hauch seiner Wüsten: kommzu meinen Hügeln des Fests, die Mächtigenwerden zu Zeiten besiegt. Ich bin kein ver-zehrendes Feuer für niederliegende Feinde. Ue-ber den Fall der Tapfern erfreu' ich mich nicht,an mir ists die Wunden zu schließen. Die Kräu-ter der Berge ſind mir bekannt, ich griff ihrezierlichen Häupter, wie sie bey ihren heimlichenStrömen aufwallten. Du bist düster und schwei-gend, o König des wirthlichen Atha.“ Beym strömigten Atha,“ sagte er,„ steigt ein moosigter Fels, auf seinem Hauptist das Wandern der Aeste, in Mitte des Laufesder Winde. Dunkel in seiner Stirne liegt eine Höhlemit ihrer lautsprudelnden Quelle, dort hab ich dieTritte der Fremden vernommen, wenn sie zumeiner Halle der Muscheln herschritten.Auf seiner Seele stieg Freude wie eineFlamme: ich segnete den erschallenden Felsen. Hiersey meine Wohnung in Finsternis; in meinemgraßigten Thale; von dahin werd ich die Windebesteigen, welche die Bärte meiner Disteln ver-folgen, oder von seinem wandernden Nebel, denblauschlängelnden Atha, beschaun.Warum spricht der König vom Grab‘?Ossian! der Krieger ist todt! Freude begegne dei-ner Seele wie ein Strom, o Cathmar, derFremd⸗
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