Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
191
Einzelbild herunterladen
 

191Achtes Buch.soll weinen in der Halle, und ihren schwellendenBuſen verletzen.Auchmernd liegt er in seinen Locken, düster über sein Ge-sicht fliegen die Gedanken seiner Träume, du denkskder Schlacht von Ossian, junger Sohn der erschallen-den Insel!Ich setz mich, halb verborgen im Hayne. Fliegtihr Nebel des Hügels zurück. Warum sollt ihr, ihrenLiebsten, vor den blauen Augen Tlamins, der Schlä-gerin der Harfen verbergen.Clonar„Wie der Geist, den wir in Träumen gesehn,von unsern sich öfnenden Augen entflieht, und wirseinen schimmernden Pfad, zwischen den schliesendenHügeln zu sehen gedenken; so floh die Tochter vonClun=gal, vom Gesicht' des beschildeten Clonar.Steig aus der Sammlung der Bäume, blauaugigteTlamin, steig auf.TlaminIch wend mich von seinen Schritten hinweg.Warum sollt er meine Liebe bemerken! meine weißeBrust