Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
190
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190Temora.Schritten wird das Blitzen gebrochenen Stahlesgerollt, wie die hochschreitenden Könige, mit lau-tem Gerassel die Reihen der Schilde durchhieben.Maronnan erlag durch Fingal, über einembreiten Strome gestreckt. Die Gewässer sammlensich an seiner Seite, und sprangen grau über sei-nen wölbigten Schild. Clonar fällt durchdrun-gen von Cathmor. Aber der Führer lag nichtauf dem Boden. Eine Eiche griff seine Lockenim Fallen. Auf dem Boden rollte sein Helm.Sein breiter Schild hieng an seinem Rieme. Ue-ber ihn floß sein strömendes Blut. Tlamin (soll(*) Tla=min, mildthätig und sanft. Die Liebe Clonareund Tlamins, wurde in Norden durch ein lyri-sches Fragment berühmt. Es ist ein Gespräch zwi-schen Clonar und Tlamin. Sie fängt an mit einemSelbstgespräch, welches er behorcht.Tlamin„Clonar, Sohn Conglas von J=mor, jungenJäger der dunkelbraunen Rehe: wo bist du mitten imSchilfe gelegt, unter den rauschenden Flügeln desHauchs? ich erblick dich mein Liebster in der Ebne dei-ner dunkelbraunen Ströme! der Dornbusch rollt indem Winde, und rauscht längs seinem Schild'. Schim-mernd