Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
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CDemorg.EinepischesGedicht.Achtes Buch.ie, wenn die brausenden Winde, die9Wellen des Gebirg-Sees in derSstürmischen Nachtzeit erhaschen, undsie mit Eise bekleiden: weiß scheinen noch die Wel-len, dem frühen Auge des Jägers zu rol-len. Er wendt sein Ohr zum Klang' von jegli-cher Reihe. Aber jede ist schweigend, glänzend,bestreuet mit Aesten und Haufen mit Graß', dieaufwallen und pfeiffen im Winde, über ihregraulichten Sitze des Frosts. So glänzten schwei-gend zum Morgen, die Reihen des Heeres vonMorven, wie jeglicher Krieger unter seinemHelme, gegen den Hügel des Königs aufschaute;gegen den mit Wolken bedeckten Hügel von Fin-gal, wo er in der Mitte der Falten des Nebelshinschritt. Zu Zeiten erblickt man den Held,dämmernd erhaben, in all seinen Waffen. VonGedanken zu Gedanken rollte der Krieg, längsſeiner mächtigen Seele.Nun